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Österreichisches Universitätsgesetz: Ab 2010 Eingangsphase für alle Studien
In allen Studienrichtungen wird es spätestens ab dem Wintersemester 2010 eine Art Zulassungsregel für das weitere Studium an österreichischen Hoch- schulen geben. Eine ein- bis zweisemestrige soge- nannte Studieneingangsphase sieht die Reform des Universitätsgesetztes verpflichtend vor, die derzeit von Wissenschaftsminister Johannes Hahn vorbe- reitet wird. Die Gestaltung der Studieneingangs- phase bleibt laut Gesetz den einzelnen Universitäten überlassen.
Und was wird in der Novelle noch berücksichtigt?
Frauenquote: Um der geringen Vertretung von Frauen entgegenzuwirken, soll es eine 40-Prozent-Quote für Frauen in allen Uni-Gremien geben.
Bachelorstudium: In allen Studienrichtungen muss es bis 2010 die Umstellung auf das Bachelorstudium mit anschließendem Masterstudium (ohne Zugangs- bedingungen) geben.
Begabtenförderung: Ein Überspringen von Teilen des Studiums ist für Begabte vorgesehen.
Speerklausel: Für Politiker für Universitätsräte (diese sind vier Jahre nach dem Ausscheiden aus einem Amt davon ausgeschlossen) bleibt die Sperrklausel aufrecht.
Quelle: Die Presse.com
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