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Ausweichziel Österreich
Die Grundidee des Bologna-Prozesses ist die Freiheit, an jeder Uni in Europa gleichermaßen studieren zu können. In ganz Europa werden alle Bachelor und Master Abschlüsse gleichermaßen akzeptiert und anerkannt. Dies soll gewährleisten, dass Studenten in ganz Europa zwischen Hochschulen und Studiengängen wechseln können. Dies sollte auch die Chance auf dem Arbeitsmarkt verbessern.
Österreich ist eines der beliebtesten Ausweichziele deutscher Studierender. Im Jahr 2007 lagen die Niederlande mit 16 550 Deutschen, die sich immatrikuliert haben, auf Platz eins und Österreich mit 14 789 auf Platz zwei. Das österreichische Wissenschaftsministerium hat 2008/2009 sogar 17 732 deutsche Studenten gezählt. 2009 waren in Salzburg drei Viertel der angehenden Psychologen Deutsche gewesen.
Für den deutschen Nachwuchs ist ein Studium in Österreich interessant, weil es dort keine Studiengebühren und keine Zulassungsbeschränkungen gibt. Deshalb zieht es die Deutschen vor allem an die Jura- und BWL-Fakultäten sowie an die medizinischen Hochschulen.
Quelle: http://www.focus.de/wissen/campus/tid-18713/studienreform-gleichberechtigung-sieht-anders-aus_aid_521074.html
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